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Wissenswertes rund um Ihre Gesundheit

Hier finden Sie Informationen zu häufigen Beschwerden und Veränderungen an Füßen, Haut und Nägeln sowie zu ausgewählten podologischen und naturheilkundlichen Verfahren.Wir erklären Zusammenhänge verständlich und geben Ihnen einen Einblick in die Möglichkeiten unserer Praxis.

NAGELPILZ & MYKOSEN

Gezielt abklären und individuell begleiten

Nicht jede Veränderung an Nagel oder Haut ist automatisch eine Pilzerkrankung. Verfärbungen, Verdickungen oder Veränderungen der Nagelstruktur können unterschiedliche Ursachen haben. Bei Verdacht auf eine Onychomykose (Nagelpilz) kann deshalb eine gezielte Laboruntersuchung sinnvoll sein.

Probenentnahme direkt in unserer Praxis

Die erforderliche Probe entnehmen wir direkt bei uns in der Praxis und senden sie zur weiteren Untersuchung an ein Fachlabor. Je nach Fragestellung kann dort eine Pilzkultur mit Pilzdifferenzierung oder eine molekularbiologische Untersuchung mittels PCR erfolgen.

Den Laborbefund besprechen wir anschließend mit Ihnen und stimmen die Möglichkeiten der weiteren podologischen Begleitung darauf ab. Über die anfallenden Laborkosten informieren wir Sie vorab.

Podologische Begleitung

Bei bestätigtem Nagelpilz begleiten wir die Behandlung podologisch und tragen krankhaft verändertes Nagelmaterial fachgerecht ab. Ergänzend kann Cold Plasma als therapiebegleitende Anwendung eingesetzt werden. Ist eine zusätzliche ärztliche Abklärung oder Behandlung angezeigt, arbeiten wir bei Bedarf mit einer dermatologischen Praxis zusammen.

Probenentnahme direkt bei uns, gezielte Laborabklärung und eine podologische Begleitung, abgestimmt auf den individuellen Befund.

Hautpliz I Tinea

Hautpilz kann durch direkten Hautkontakt sowie über gemeinsam genutzte Gegenstände und Oberflächen übertragen werden. Besonders das warme und feuchte Milieu zwischen den Zehen bietet Pilzen günstige Bedingungen. Typische Hinweise können Juckreiz, Rötungen, Schuppungen, kleine Hautrisse oder Bläschen sein. Da solche Hautveränderungen auch andere Ursachen haben können, ist eine sorgfältige Abklärung sinnvoll.

Hautpilz sollte nicht unbeachtet bleiben. Eine bestehende Pilzinfektion der Füße kann sich weiter ausbreiten und auch die Nägel betreffen. Dadurch kann sich zusätzlich ein Nagelpilz (Onychomykose) entwickeln. Eine frühzeitige Abklärung und entsprechende Behandlung sind daher sinnvoll.

Bei entsprechenden Hautveränderungen beraten und begleiten wir Sie podologisch. Ist eine ärztliche Abklärung oder Behandlung angezeigt, arbeiten wir bei Bedarf mit Ihrer dermatologischen Praxis zusammen.

Unser Tipp für zu Hause

Füße und insbesondere die Zehenzwischenräume nach dem Waschen sorgfältig trocknen und Socken regelmäßig wechseln. Soweit es das Material erlaubt, empfiehlt es sich, Socken bei 60 °C zu waschen. Beachten Sie hierzu die Pflegehinweise des Herstellers.

Handtücher sowie persönliche Utensilien wie Nagelscheren oder Feilen möglichst nicht gemeinsam benutzen und regelmäßig hygienisch reinigen.

Hautveränderungen frühzeitig wahrnehmen, abklären lassen und fachgerecht begleiten.

eingewachsener Zehennagel | Unguis Incarnatus

Ein eingewachsener Zehennagel kann verschiedene Ursachen haben. Zu kurz oder rund geschnittene Nägel, enges Schuhwerk, vermehrtes Schwitzen, Fehlbelastungen sowie die individuelle Nagelform können das Einwachsen begünstigen.

Typische Anzeichen sind Druckempfindlichkeit oder Schmerzen sowie Rötung und Schwellung am Nagelfalz. Bei fortgeschrittenen Veränderungen können Nässen, Eiter oder überschießendes Granulationsgewebe, umgangssprachlich „wildes Fleisch“, hinzukommen.

Frühzeitig fachlich beurteilen lassen

Bitte versuchen Sie nicht, tief liegende Nagelecken selbst herauszuschneiden oder im entzündeten Nagelfalz zu manipulieren. Je früher die Situation fachlich beurteilt wird, desto besser kann entschieden werden, welche podologischen Maßnahmen zum jeweiligen Befund passen. In unserer Praxis versorgen wir eingewachsene Nägel podologisch und übernehmen bei Bedarf auch die begleitende Wundversorgung.

Spangentherapie als besonderer Schwerpunkt

Die Nagelkorrektur mittels Spange gehört zu den besonderen Schwerpunkten unserer Praxis. Je nach Nagel- und Hautbefund kann eine Spangenbehandlung eine Möglichkeit sein, auf Form und Wachstum des Nagels Einfluss zu nehmen. Welches Spangensystem infrage kommt, entscheiden wir individuell nach der podologischen Befunderhebung. Bei ausgeprägten Entzündungen oder wenn eine zusätzliche ärztliche Behandlung erforderlich ist, arbeiten wir interdisziplinär mit der entsprechenden Fachpraxis zusammen.

Unser Tipp

Schneiden Sie Ihre Zehennägel nicht zu kurz und vermeiden Sie ein tiefes Ausschneiden der Nagelecken. Achten Sie außerdem auf Schuhe, die den Zehen ausreichend Platz bieten.

Frühzeitig hinschauen und individuell entscheiden, welche Versorgung zum jeweiligen Nagelbefund passt.

NAGELKORREKTUR & SPANGENTHERAPIE

Individuell angepasst an Nagel und Befund

Kein Nagel ist wie der andere. Deshalb arbeiten wir mit unterschiedlichen Spangensystemen und wählen die Versorgung passend zur jeweiligen Nagelform, Hautsituation und individuellen Ausgangslage aus.

Zum Einsatz kommen je nach Befund Klebespangen, Metallspangen sowie kombinierte Spangensysteme. Die Spange wird individuell angepasst und im Verlauf regelmäßig kontrolliert und bei Bedarf angepasst oder erneuert.

Wann kann eine Nagelspange infrage kommen?

Eine Spangenbehandlung kann unter anderem in Betracht kommen bei:

• eingewachsenen Nägeln (Unguis incarnatus)
• stark eingerollten Nägeln (Unguis convolutus)
• Rollnägeln
• bestimmten traumatisch veränderten Nägeln

Welches Spangensystem geeignet ist und zu welchem Zeitpunkt eine Spange sinnvoll sein kann, lässt sich nicht pauschal festlegen. Entscheidend sind der individuelle Nagelbefund, die Beschaffenheit des Nagels und des umliegenden Gewebes sowie die persönliche Ausgangssituation.

Klebe-, Metall- & KombinationsspangenKlebespangen werden direkt auf der Nagelplatte befestigt und können bei bestimmten Nagelformen und Ausgangssituationen eingesetzt werden.

Metallspangen, darunter Systeme von 3TO, bieten weitere Möglichkeiten einer individuell angepassten Nagelkorrektur.

Kombinierte Spangensysteme verbinden unterschiedliche Techniken und erweitern die Möglichkeiten der individuellen Versorgung.Welche Variante in Ihrem Fall infrage kommt, entscheiden wir nach einer sorgfältigen podologischen Befunderhebung und besprechen das Vorgehen vor der Behandlung mit Ihnen.

Ein Schwerpunkt unserer Praxis

Nagelkorrektur und Spangentherapie gehören zu unseren besonderen fachlichen Schwerpunkten. Dabei steht für uns nicht ein bestimmtes Spangensystem im Vordergrund, sondern die Frage, welche Versorgung zum jeweiligen Nagel und zur individuellen Situation passt. Ist aufgrund des Befundes eine ärztliche oder chirurgische Beurteilung erforderlich, arbeiten wir mit entsprechenden Fachpraxen zusammen.

Traumanagel

Wenn sich ein Nagel nach Verletzung oder Druck verändert

Ein Stoß, wiederholter Druck im Schuh oder eine andere Verletzung kann einen Nagel langfristig verändern. Er kann sich verdicken, verfärben, verformen, teilweise ablösen oder verändert nachwachsen. Auch Einblutungen unter dem Nagel können nach einem Trauma auftreten.

Erst genau hinschauen

Traumatisch veränderte Nägel können einem Nagelpilz ähneln. Deshalb beurteilen wir zunächst Nagel, Nagelbett und die umliegende Haut.

Besteht der Verdacht auf eine zusätzliche Pilzerkrankung, entnehmen wir die erforderliche Probe direkt in unserer Praxis und senden sie zur Untersuchung an ein Fachlabor. So kann das weitere Vorgehen auf den jeweiligen Befund abgestimmt werden.

Individuelle Versorgung

Je nach Zustand des Nagels kann verdicktes oder störendes Nagelmaterial fachgerecht abgetragen und ausgearbeitet werden, um Druck auf Nagel und umliegendes Gewebe möglichst zu reduzieren. Wie es anschließend weitergeht, hängt vom jeweiligen Befund und der weiteren Entwicklung des Nagels ab.

Je nach Situation können beispielsweise

• regelmäßige podologische Behandlungen
• Druck- und Reibungsschutz
• Nagelprothetik bei teilweisem Nagelverlust
• eine individuell angepasste Spangentherapie bei Fußnägeln
• eine weiterführende ärztliche Abklärunginfrage kommen.

Auch traumatisch veränderte Fingernägel können im Rahmen der heilpraktischen Tätigkeit betrachtet und begleitet werden.

Traumanägel brauchen vor allem eines: eine individuelle Beurteilung und eine Versorgung, die sich am tatsächlichen Befund orientiert.

schrunden | rhagaden

Wenn trockene Haut tiefe Risse entwickelt

Rhagaden, umgangssprachlich auch Schrunden genannt, sind tiefere Einrisse der Haut, die häufig im Bereich der Fersen entstehen. Sie können unangenehm oder schmerzhaft sein und bei ausgeprägten Rissen die natürliche Schutzbarriere der Haut beeinträchtigen.

Trockene Haut, stärkere Verhornung, Druck und Fehlbelastungen, ungeeignetes Schuhwerk sowie verschiedene Grunderkrankungen können die Entstehung begünstigen.

Podologische Versorgung

In unserer Praxis tragen wir überschüssige Verhornungen fachgerecht ab und versorgen die betroffenen Hautbereiche entsprechend dem individuellen Befund.Bei tieferen Rhagaden können zusätzlich eine geeignete Wundauflage, Druckentlastung oder ein Tape zum Einsatz kommen.

Auch die Pflege zu Hause ist wichtig. Welche Fußcreme und welche Pflegeintervalle zu Ihrer Haut passen, empfehlen wir individuell nach Hautzustand und persönlicher Situation.

Bei ausgeprägten, entzündeten oder schlecht heilenden Hautveränderungen kann eine zusätzliche ärztliche Abklärung sinnvoll sein.

Fachgerechte Versorgung und eine Hautpflege, die zu Ihren Füßen passt.

Reflexzonentherapie am Fuß

Die Reflexzonentherapie am Fuß basiert auf der Vorstellung, dass bestimmte Bereiche des Fußes verschiedenen Körperregionen und Organen zugeordnet werden.

Im Rahmen der Behandlung werden diese Reflexzonen mit gezielten Druck- und Grifftechniken behandelt.

Die Reflexzonentherapie kann als ergänzendes naturheilkundliches Verfahren in ein individuell abgestimmtes Behandlungskonzept einbezogen werden.

Ob die Methode für Sie und Ihre persönliche Situation infrage kommt, besprechen wir im Rahmen der Anamnese und Befunderhebung.

akupunktur

Traditionelle Chinesische Medizin & Ohrakupunktur

Akupunktur ist ein wichtiger Bestandteil meiner naturheilkundlichen Arbeit. Je nach individuellem Beschwerdebild kommen die Körperakupunktur nach den Grundsätzen der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM), die Ohrakupunktur oder eine Kombination beider Verfahren infrage.

TCM-Akupunktur

Die Akupunktur ist ein traditionelles Behandlungsverfahren der Chinesischen Medizin. Nach dem Verständnis der TCM werden ausgewählte Akupunkturpunkte bestimmten Leitbahnen und Funktionskreisen zugeordnet. Nach einer ausführlichen Anamnese wähle ich die Akupunkturpunkte individuell aus. Dabei werden feine, sterile Einmalnadeln an ausgewählten Punkten des Körpers gesetzt.

Ohrakupunktur

Bei der Ohrakupunktur werden ausgewählte Punkte der Ohrmuschel behandelt. Das Verfahren beruht auf einem eigenständigen Reflexzonenmodell, bei dem verschiedenen Bereichen des Ohres bestimmte Körperregionen und Funktionen zugeordnet werden.

Je nach individueller Situation können feine Einmalnadeln oder andere Formen der Punktstimulation zum Einsatz kommen.

Individuell abgestimmt

Welche Form der Akupunktur infrage kommt und ob eine Kombination verschiedener Verfahren sinnvoll sein kann, bespreche ich mit Ihnen auf Grundlage der Anamnese und des individuellen Befundes.

TCM-Körperakupunktur und Ohrakupunktur – individuell ausgewählt und auf Ihre persönliche Situation abgestimmt.

HOMÖOSINIATRIE

Die Homöosiniatrie verbindet Elemente der Homöopathie mit ausgewählten Akupunktur- und Reaktionspunkten. Dabei werden homöopathisch aufbereitete Präparate an individuell ausgewählten Punkten injiziert.

Welche Punkte und Präparate zum Einsatz kommen, richtet sich nach der persönlichen Situation, der Anamnese und dem jeweiligen Befund.

Die Homöosiniatrie kann als ergänzendes Verfahren in ein individuell abgestimmtes naturheilkundliches Behandlungskonzept einbezogen werden.

Ob die Methode für Sie infrage kommt, besprechen wir individuell vor der Behandlung.

Schröpftherapie

Die Schröpftherapie ist ein traditionelles Verfahren der Naturheilkunde. Dabei werden spezielle Schröpfgläser auf ausgewählte Hautareale aufgesetzt. Durch den entstehenden Unterdruck wird das darunterliegende Haut- und Gewebeareal mechanisch beeinflusst.

Je nach individueller Situation können unterschiedliche Formen des Schröpfens zum Einsatz kommen. Die Auswahl der Bereiche und die Art der Anwendung richten sich nach der Anamnese und dem jeweiligen Befund.

In meiner Praxis kann die Schröpftherapie als Bestandteil eines individuell abgestimmten naturheilkundlichen Behandlungskonzeptes eingesetzt und mit weiteren Verfahren kombiniert werden.

Welche Anwendung für Sie infrage kommt, besprechen wir individuell vor der Behandlung.

Mikronährstofftherapie

Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente sind an zahlreichen Stoffwechselprozessen und Körperfunktionen beteiligt. Der individuelle Bedarf kann von verschiedenen Faktoren wie Ernährung, Lebenssituation, Alter, Medikamenteneinnahme oder bestehenden Erkrankungen beeinflusst werden.

Im Rahmen der Mikronährstofftherapie betrachte ich Ihre persönliche Situation und prüfe, ob eine gezielte Ergänzung von Mikronährstoffen sinnvoll sein kann. Grundlage sind eine ausführliche Anamnese und, je nach Fragestellung, entsprechende Laborbefunde.

Auf dieser Basis kann eine individuell abgestimmte Auswahl und Dosierung der infrage kommenden Mikronährstoffe erfolgen. Dabei berücksichtige ich auch bestehende Erkrankungen, Medikamente und mögliche Wechselwirkungen.

Im Mittelpunkt steht eine bedarfsgerechte und individuell abgestimmte Versorgung.

LABORDIAGNOSTIK

Je nach persönlicher Situation und Fragestellung können ausgewählte Laboruntersuchungen die heilpraktische Anamnese und Befunderhebung ergänzen.

Speicheldiagnostik – Hormone & Cortisol

Über Speichelproben können ausgewählte Hormonparameter untersucht werden. Je nach Fragestellung kann beispielsweise ein Cortisol-Tagesprofil oder die Bestimmung weiterer Hormone infrage kommen.

Welche Laborparameter im individuellen Fall sinnvoll sind, besprechen wir vorab. Die Probenentnahme erfolgt nach genauer Anleitung und die Probe wird anschließend zur Analyse an ein Fachlabor geschickt.

Darmdiagnostik

Bei entsprechenden Fragestellungen kann eine weiterführende Stuhldiagnostik über ein spezialisiertes Fachlabor erfolgen.

Welche Untersuchungsparameter bestimmt werden, richtet sich nach der persönlichen Situation und der jeweiligen Fragestellung. Die Probenentnahme erfolgt nach entsprechender Anleitung und die Probe wird zur Untersuchung an das Labor geschickt.

Befundbesprechung & individuelle Einordnung

Nach Vorliegen der Ergebnisse besprechen wir den Laborbefund ausführlich und betrachten die einzelnen Werte im Zusammenhang mit Ihrer Anamnese und persönlichen Situation.

Auf dieser Grundlage besprechen wir, welche weiteren diagnostischen oder therapeutischen Möglichkeiten aus heilpraktischer Sicht infrage kommen können.

Individuell ausgewählte Labordiagnostik · ausführliche Befundbesprechung · persönliche Einordnung

Die Kosten der Laboruntersuchungen richten sich nach Art und Umfang der ausgewählten Parameter und werden separat berechnet.

Presse & Aktuelles

Unsere Arbeit und unser Fachwissen finden regelmäßig Beachtung in Presse, Fachmedien und regionalen Veröffentlichungen. Hier erhalten Sie einen Überblick über Berichte, Interviews und Beiträge rund um Podologie, Heilpraktik und Gesundheit.

Häufige Fragen

Was kann ich bei akuten podologischen Beschwerden tun?

Bei akuten Beschwerden, beispielsweise einem schmerzhaften eingewachsenen Nagel, versuchen wir im Rahmen unserer zeitlichen Möglichkeiten kurzfristig einen Termin anzubieten.

Bitte kontaktieren Sie uns hierfür während unserer telefonischen Sprechzeiten:

MontagDonnerstag von 9:00 bis 12:30 Uhrund 14:00-16:00 Uhr

Bei starken Entzündungszeichen, ausgeprägten Schmerzen oder anderen Beschwerden, die eine zeitnahe ärztliche Abklärung erfordern, wenden Sie sich bitte an Ihre behandelnde Arztpraxis beziehungsweise den ärztlichen Bereitschaftsdienst.

Was mache ich, wenn ich einen Termin nicht wahrnehmen kann?

Natürlich kann immer einmal etwas dazwischenkommen. Sollten Sie einen vereinbarten Termin nicht wahrnehmen können, sagen Sie diesen bitte mindestens 24 Stunden vorher ab.

Da wir die vereinbarte Behandlungszeit ausschließlich für Sie reservieren, können nicht oder nicht rechtzeitig abgesagte Termine in Rechnung gestellt werden.

Terminabsagen sind telefonisch oder per SMS unter 0172 914 28 06 sowie über unsere Festnetznummer 089 271 72 14 möglich.

Welche Pflegeprodukte werden in der Praxis verwendet?

Für die Fußpflege verwenden wir schwerpunktmäßig Produkte von Allpresan. Eine Auswahl der Pflegeprodukte können Sie auch direkt bei uns in der Praxis erwerben.

Welche Pflege zu Ihrer Haut- und Fußsituation passt, empfehlen wir Ihnen gerne individuell.

Benötige ich für eine podologische Behandlung eine ärztliche Verordnung?

Nein. In unserer Praxis benötigen Sie grundsätzlich keine ärztliche Verordnung. Unsere podologischen Behandlungen werden privat beziehungsweise als Selbstzahlerleistung abgerechnet.

Ärztliche Heilmittelverordnungen für Podologie können unter bestimmten medizinischen Voraussetzungen ausgestellt werden. Da unsere Praxis jedoch nicht an der vertragsärztlichen Versorgung der gesetzlichen Krankenkassen teilnimmt, erfolgt bei uns keine Abrechnung einer Heilmittelverordnung mit der gesetzlichen Krankenkasse.

Falls Sie privat versichert sind oder über eine entsprechende Zusatzversicherung verfügen, klären Sie eine mögliche Kostenerstattung bitte vorab mit Ihrem Kostenträger. Wir rechnen nur mit ihnen ab.

Wie oft ist eine podologische Behandlung sinnvoll?

Das lässt sich nicht pauschal beantworten. Die geeigneten Behandlungsabstände richten sich nach dem individuellen Fuß- und Nagelbefund, bestehenden Beschwerden und dem jeweiligen Behandlungsbedarf.

Häufig liegen die Abstände zwischen den Terminen bei etwa vier bis acht Wochen. Bei bestimmten Beschwerden oder Veränderungen können auch andere Behandlungsintervalle sinnvoll sein. Den für Sie passenden Rhythmus besprechen wir individuell mit Ihnen.

Was ist der Unterschied zwischen Podologie und Fußpflege?

Die Podologie ist ein staatlich anerkannter Gesundheitsfachberuf. Podologinnen und Podologen befassen sich insbesondere mit der fachgerechten Versorgung krankhafter oder behandlungsbedürftiger Veränderungen an Füßen, Haut und Nägeln.

Dazu können beispielsweise eingewachsene Nägel, Hühneraugen, ausgeprägte Verhornungen, Rhagaden sowie krankhaft veränderte Nägel gehören. Auch die podologische Versorgung von Risikopatientinnen und Risikopatienten, beispielsweise bei Diabetes, gehört zum Berufsbild.

Die Fußpflege richtet sich dagegen vor allem an die Pflege und das Erscheinungsbild gesunder Füße.

Welche Form der Behandlung für Ihre Fußsituation geeignet ist, lässt sich am besten anhand des individuellen Befundes beurteilen.

Mit welchen Anliegen kann ich in die Heilpraktik kommen?

In der Heilpraktik betrachten wir Ihre gesundheitliche Situation individuell und aus einer ganzheitlichen Perspektive. Je nach persönlichem Anliegen können unterschiedliche naturheilkundliche, traditionelle und ergänzende Verfahren in die Behandlung einbezogen werden.

Dazu gehören in unserer Praxis unter anderem Traditionelle Chinesische Medizin und Akupunktur, Traditionelle Europäische Naturheilkunde, Phytotherapie, manuelle und funktionelle Verfahren, Kinesiologie, Mikronährstoffmedizin sowie ausgewählte Laboruntersuchungen.

Am Anfang steht eine ausführliche Anamnese. Auf dieser Grundlage besprechen wir, welche diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten für Ihre persönliche Situation infrage kommen.

Kann ich die Heilpraktik auch nutzen, wenn ich keine akuten Beschwerden habe?

Ja. Eine heilpraktische Beratung kann auch dann in Anspruch genommen werden, wenn keine akuten Beschwerden im Vordergrund stehen.

Mögliche Themen können beispielsweise Ernährung, Mikronährstoffversorgung, Lebensgewohnheiten oder allgemeine Fragen zur persönlichen Gesundheitsvorsorge sein.

Welche naturheilkundlichen Möglichkeiten dabei infrage kommen, besprechen wir individuell im Rahmen der Anamnese und Beratung.